Golden Peanut Indische Flohsamenschalen

Produkttest: Golden Peanut Indische Flohsamenschalen 95%

Flohsamenschalen werden von vielen Heilpraktikern, Ärzten und Apothekern als wirkungsvolles Heilmittel gegen Darmerkrankungen empfohlen. Die Samenschalen der Wegerichart Plantago ovata, die überwiegend in Indien und Pakistan angebaut wird, eignen sich ausserdem hervorragend als Entschlackungsmittel für den Körper. Besonders wirksam sind sie in Kombination mit ausleitenden Mineralien wie Zeolith oder Bentonit.

Da ich in der letzten Zeit einige Probleme mit dem Abführen hatte, habe ich mich dazu entschlossen, eine Kilopackung Indische Flohsamenschalen von Golden Peanut zu bestellen. In diesem Beitrag fasse ich die Resultate meines Selbstversuchs zusammen.

Erste Eindrücke

Bei den indischen Flohsamenschalen von Golden Peanut handelt es sich laut Packung um ein zertifiziertes Naturprodukt, das frei von Zusatzstoffen ist. Die Quellzahl wird mit „mindestens 40 ml/g “ angegeben. Dieser Wert drückt aus, um welchen Faktor sich das Volumen bei maximaler Wasseraufnahme erhöht. Zum Vergleich: Für Leinsamen sind im Europäischen Arzneibuch Quellzahlen von mindestens 4 vorgeschrieben. Die Flohsamenschalen sind zudem gluten- und GMO-frei – in der heutigen Zeit wahrlich keine Selbstverständlichkeit. Die Angabe ‘95%’ beschreibt die Reinheit. Da es sich um ein Produkt handelt, das nicht unter Wasser gewaschen werden kann, da dieses sonst unbrauchbar wird, kann die Packung laut Hersteller Rückstände von Sand enthalten.

Der erste Versuch, die Flohsamenschalen quellen zu lassen, schlug fehl – aber nur deswegen, weil ich dazu Bio-Milch verwendet hatte. Bei der Verwendung mit Joghurt ergaben sich dagegen keine Probleme. Auch das Einrühren in Fruchtbuttermilch funktionierte einwandfrei, wobei man bei dieser Variante auf eine ausreichende Wasseraufnahme achten sollte. Überhaupt sollte beim Verzehr von Flohsamenschalen immer genügend Flüssigkeit zugeführt werden, da sonst die Gefahr besteht, dass sich im Darm ein Klumpen bildet, der zu Verstopfung führen kann.

Wirkung

Eines merkte ich bei meinem Selbstversuch sofort: Die Flohsamenschalen füllen den Magen. Das angenehme Sättigungsgefühl ist ein höchst willkommener Nebeneffekt – gerade dann, wenn man dazu neigt, zu grosse Portionen zu essen oder zu später Stunde in den Süssigkeitenschrank zu greifen. Ab und an verspürte ich ein „aufgeblähtes“ Gefühl im Magen, das aber schon nach wenigen Tagen verschwand. Der Stuhl war weicher als vor dem Beginn des Produkttests, und ich benötige kaum noch Toilettenpapier – ein echter Fortschritt. Aufgrund der sättigenden Wirkung verlor ich über einen Zeitraum von vier Wochen etwa drei Kilogramm, was meiner Figur durchaus nicht geschadet hat.

Während meines Versuchs nahm ich die Flohsamenschalen morgens und abends zu mir (jeweils 2 TL). Der Geschmack geht in Ordnung, auch wenn die Mahlzeiten (Joghurt, Müsli) etwas pappiger schmeckten als sonst. Die Samen quellen wirklich gut: Nach wenigen Minuten waren sie bereits auf ein Mehrfaches ihrer ursprünglichen Grösse angewachsen. Testweise habe ich die Flohsamenschalen auch einmal in Saft eingerührt und das Ganze dann hinuntergespült. Der Effekt war in etwa derselbe – ich bin aber trotzdem schnell wieder zur ersten Variante zurückgekehrt, da ich seit jeher eine Abneigung gegen ‘Gesundheitsdrinks’ aller Art habe.

Fazit

Das getestete Produkt kann ohne Einschränkung empfohlen werden. Interessanterweise sehen dies auch die meisten anderen Käufer so: Bei Amazon bringen es die Golden Peanut-Flohsamenschalen auf sagenhafte 4,7 Sterne – ein Wert, den nur sehr wenige Artikel aus dem Bereich der alternativen Gesundheitsprodukte erzielen. Für mich steht fest, dass ich die Flohsamenschalen auf jeden Fall weiterhin einnehmen werde. Zum Entgiften des Darms gibt es nach meiner Meinung kaum ein besseres Mittel. Die Verträglichkeit ist einwandfrei, und der Geschmack lässt ebenfalls nichts zu wünschen übrig. Ebenfalls erfreulich: Der Preis fällt mit 16,90 Euro deutlich niedriger aus, als man es bei einem Produkt dieser Güteklasse erwarten könnte.

Geschrieben von:

David

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