Umckaloabo

Produkttest: Umckaloabo®

Winterzeit ist Erkältungszeit – diesen Spruch bekommt wohl jeder zu hören, der sich zwischen Dezember und März einen grippalen Infekt einfängt. Auch mich hat es in diesem Jahr wieder einmal getroffen. Fest entschlossen, den Viren nicht kampflos das Feld zu überlassen, habe ich eine Flasche Umckaloabo® bestellt. Meine Erfahrungen mit dem allseits bekannten Mittel schildere ich im folgenden Beitrag.

Gewöhnungsbedürftiger Geschmack

Geschmacklich ist Umckaloabo® nicht gerade dazu angetan, den Anwender in Begeisterungsstürme zu versetzen. Nach der Einnahme bleibt auf der Zunge ein bitterer Geschmack zurück – ein Zeichen dafür, dass es sich tatsächlich um ein Heilmittel und nicht um eines der unzähligen nutzlosen Präparate handelt, die man in der Apotheke angeboten bekommt. Umckaloabo Saft für Kinder schmeckt da schon besser, wobei es etliche Jungen und Mädchen gibt, die ein Glas Wasser hinterhertrinken müssen. Auf der anderen Seite ist ein Heilmittel nicht dazu da, um den Speiseplan des Patienten aufzuwerten, sondern um die Krankheit zu bekämpfen – von daher sollte man diesem Punkt nicht zu viel Bedeutung schenken.

Es wirkt!

In der heutigen Zeit ist es ein seltenes Vergnügen, ein Mittel zu finden, das tatsächlich hält, was in der Werbung versprochen wird. Umckaloabo® fällt definitiv in diese Kategorie. Ich habe mich an die Einnahmeempfehlung (3 x 20 bis 30 Tropfen täglich) gehalten, und siehe da: Mein Husten wurde schon nach kurzer Zeit deutlich weniger. Auch das Niesen ging spürbar zurück. Das Krankheitsgefühl verschwand allmählich, sodass ich begann, mich wieder wie ein Mensch zu fühlen. Nach Aussage vieler Benutzer hilft Umckaloabo® am besten, wenn die Erkältung sich gerade im Anmarsch befindet – dieser Punkt war in meinem Fall leider schon überschritten.

Nichtsdestoweniger bin ich von der Wirkung dieses Mittels sehr angetan. Nach Tagen des Hustens kein Kratzen im Hals mehr zu spüren, ist eine echte Wohltat. Nebenwirkungen waren bei mir nicht zu verzeichnen. Dies bedeutet natürlich nicht, dass es in einzelnen Fällen nicht zu Gegenanzeigen kommen kann. Da das Mittel aber pflanzlich basiert ist, ist dies laut Hersteller äusserst selten der Fall. Dass die Einnahme von Umckaloabo® zu Leberschäden führen kann, ist eine Behauptung, die vor einiger Zeit im Rahmen einer breit angelegten Studie widerlegt wurde.

Fazit

Bei Umckaloabo® handelt es sich um einen der seltenen Fälle, bei denen ein mit viel Aufwand beworbenes Produkt hält, was die PR verspricht. Sieht man von den geschmacklichen Nachteilen ab, ist dieses Arzneimittel definitiv eine gute Wahl, wenn es um die Behandlung von akuten oder vorakuten Atemwegsinfekten geht. Nach Absprache mit dem Arzt kann Umckaloabo® sogar gegen Sinusitis und Mandelentzündung eingesetzt werden. Ich jedenfalls werde ab sofort immer eine Flasche im Schrank haben – man weiss schliesslich nie, wann die nächste Erkältung zuschlägt.

Claudia Reimann

Geschrieben von:

Claudia Reimann

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